openILIAS UNIVERSITÄT HOHENHEIM
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Einführung und Überblick

Foto: LEAP
Curriculumentwicklung kann sich auf unterschiedliche Dinge beziehen: traditionell verstand man darunter die Auswahl und Anordnung der Inhalte eines Studiums. Heute bezieht sich der Begriff jedoch meist auch auf die Studienganggestaltung (und Neugestaltung) im Zuge des Bologna-Prozesses mit seinen tiefgreifenden Umwälzungen im Bereich der universitären Lehre, wie die Modularisierung und Einführung von gestuften Studiengängen, sowie die Akkreditierungspraxis. Damit verbunden ist stets die Forderung nach stärkerer Kompetenz- und Lerner-Orientierung ("shift from teaching to learning"), die neue Anforderungen an die Gestaltung und Weiterentwicklung von Studiengängen stellt, denn "[...] die kompetenzorientierte Studiengang- und Curriculumentwicklung bildet [...] die Basis für die daraus abzuleitende Lehr-, Lern- und Prüfungsgestaltung" (Schaper et al. 2013)

Professorinnen und Professoren haben hier im Vergleich zu anderen Lehrenden besonders hohen Einfluss, was im Sinne des Qualitätsmanagements und der Nachhaltigkeit besondere Expertise erfordert.

Die folgenden Materialien beleuchten typische Instrumente und Herausforderungen der Curriculumentwicklung. In Praxisberichten geben involvierte Lehrende Auskunft über bewährte Vorgehensweisen.
Im Folgenden finden Sie:
Weiterbildung und Beratung im HDZ und an Ihrer Universität
Hier sind Angebote zusammengestellt, die Ihre Universität zu diesem Thema speziell für Professorinnen und Professoren bereithält. Darüber hinaus finden Sie thematisch passende Angebote aus dem Programm des HDZ.
Expertengespräch: Herausforderung Curriculumentwicklung
Ein Expertengespräch mit Mitarbeitern im Gebiet Curriculumentwicklung der Universitäten Tübingen und Hohenheim. Sie berichten aus ihrer Arbeit mit Lehrenden, veranschaulichen, wie Curriculumentwicklung in der Praxis aussieht, und tauschen sich zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Arbeit an den beiden Standorten aus.
Constructive Alignment
Wenn es um die Curriculumentwicklung geht, ist häufig vom "Constructive Alignment" die Rede. Damit ist gemeint, dass Lernziele, Lehrmethoden und Prüfungen eng aufeinander abgestimmt sein sollen.
Feedbackschleifen
Auf Basis von Rückmeldungen kann sich das komplexe System "Studiengang" im Hinblick auf die Erreichung von (Teil-) Zielen kontinuierlich weiterentwickeln: Informationen zur "Zielverwirklichung" müssen systematisch genutzt und an die jeweils richtigen Personen weitergegeben werden.
Praxisinterview: Curriculumentwicklung M. Sc. Bioeconomy - Prof. Dr. Iris Lewandowski
Professor Lewandowski, Prorektorin der Universität Hohenheim und Studiengangsleiterin des Master-Studiengangs Bioeconomy, spricht über Ergebnisse und Erfahrungen aus dem kürzlich zu (vorläufigem) Ende geführten Entwicklungsvorhaben.
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